The whole of (social) space
proceeds from the body.
Der gesamte soziale Raum
entwickelt sich vom Körper aus.
Henri Lefébvre, 1901 - 1991

Allgemeines zu unseren Weiterbildungsangeboten

In meinen Workshops begegne ich im Vermittlungsprozess den hohen Anforderungen des modernen vielschichtigen Alltagslebens mit ebenfalls komplexen Erfahrungsebenen.

Mein Ziel ist es, den angestrebten Erkenntnisprozess nicht nur auf der kognitiven, sondern auch auf der emotionalen Ebene anzustoßen. So wird neben der theoretischen Wissensvermittlung auch die Intuition, Kreativität und die Körperwahrnehmung mit einbezogen.

Neben den theoretischen Themen (siehe auch unsere Vorträge) beziehe ich auch immer die Ebene der neuen Lehrerrolle mit ein. Durch kompetenzerweiternde und zur Interaktion im Klassenraum heranführende Workshopinhalte, wird der Lehrer auf ein verändertes Anforderungsprofil des heutigen Schulalltags vorbereitet.

An den Schulen sind Lernreflexionen bereits eingeführt. Diese beziehen sich meist auf den individuellen Lernfortschritt an einem bestimmten Thema oder mit einer bestimmten Methode, lassen aber die Lernatmosphäre ganz außer Acht. Die Lernatmosphäre und die allgemeine Haltung zum Lernen in den Schulen ist ein entscheidender Faktor des EQs und er kann trainiert werden. Dies geschieht in meinen Workshops.


Körperarbeit in den Workshops

Der Mensch verfügt über die verschiedensten Möglichkeiten zu kommunizieren. Die Bewegung und Haltung des Körpers, seine Position im Raum und zu seinen Kommunikationspartnern, die Stärke und Lage der Stimme sind ebenso präzise Ausdrucksmittel, wie die gesprochene Sprache. Wenn man es versteht Körpersprache zu „lesen“, so kann sie oft noch genauer Aufschluss über die Emotionen, inneren Überzeugungen und die Möglichkeit zur Kommunikation geben, als das gesprochene Wort.

Die Beobachtung der Alltagsbewegung kann erlernt werden, um sich selbst und auch andere besser wahrzunehmen und zu verstehen. Die gesteigerte Wahrnehmung, aller dem Körper zur Verfügung stehenden Sprachen, führt zu einer hohen Selbstwahrnehmungskompetenz, die im täglichen Umgang mit anderen sehr hilfreich ist.

Bereits um 1900 herum haben sich Tänzer und Regisseure wie Laban, Bartenieff, Stanislavski oder Grotowski mit der Analyse der Bewegung beschäftigt und haben Trainingsprogramme entwickelt, um über die Körperarbeit zu einer viel bewussteren Selbstwahrnehmung zu gelangen. Diese Techniken setzen wir in unseren Förderstunden, unseren Seminaren und Trainings ein. So integrieren wir die Qualitäten der Intuition und emotionalen Intelligenz, in den Lernprozess.